Ausstellung mit Bildern von Sabine Schreier 10. Mai bis 27. September 2022
Vernissage
Montag , 09.05.2022 · 19:00 Uhr Wasser. Landschaften, die verschwinden, sich ändern, sich vielleicht erneuern. Einführung in die Ausstellung: Doris Eckel-Weingärtner im Gespräch mit Sabine Schreier über Farben und Bedeutung von Wasser. Gedanken, Gefühle und Visionen, welche die Künstlerin bei der Entstehung ihrer Arbeiten begleiten. Musik: Joachim Sum spielt auf der 10-saitigen Gitarre Musik des 19. und 20 Jahrhunderts.
Stehempfang: Aysegül Simsek
In Wasser.Farben zeigt Sabine Schreier einen Querschnitt ihrer Kunst. Zentrales Thema ist immer wieder Wasser. Neben ruhigen fast realistischen Werken sehen Sie stark abstrahierte (Wasser-) Landschaften, die einladen im Bild auf Entdeckungsreise zu gehen. Hier fügen sich Acryl, Graphit, Asche oder verbrauchtes erhitztes Plastik in die Arbeiten ein. Schicht für Schicht entstehen in sich widersprüchliche Landschaften, die schließlich gar keine Landschaften mehr sind? Gebirgsszenarien? Wellenformationen? Tiefgründige Unterwasserwelten? Die Entscheidung überlässt Sabine Schreier den Betrachtenden.
Grenzen visueller Schönheit verschmelzen mit vom Menschen verursachten Katastrophen. Der gesellschaftliche Wertekanon wird hinterfragt. Statt wertzuschätzen zerstören wir, statt Kostbares zu erhalten beuten wir aus.
„Der gedankenlose Umgang mit unserer Umwelt und unseren Ressourcen beschäftigt mich seit Jahren. Besonders die Vermüllung der Weltmeere mit Unmengen von Plastik.“ (Sabine Schreier)
Kunsthistoriker Dr. Helmut Orpel über die Künstlerin:
„Die Werke von Sabine Schreier haben meistens eine landschaftliche Anmutung, sind aber keineswegs als Landschaftsmalerei zu deuten, dafür sind sie zu abstrakt und durchzogen von informellen Partien, die während des Malprozesses spontan entstanden sind. Die Anmutung der Landschaft spielt hier eine Rolle als Projektionsfläche für Gedanken, Gefühle und Visionen, welche die Malerin bei ihrer Arbeit begleiten.“
Ort: EEB | Heidelberger Straße 9 | 69168 Wiesloch Ausstellung: 03./10.05.2022 bis 10./17./24.10.2022 Bitte vereinbaren Sie einen Termin. geöffnet: Mo./Di./Do./Fr. 09:00-12:00 Uhr | Mi. 13:00–16:00 Uhr und nach Absprache.
Finissage
Dienstag 27. September 2022, 19 Uhr Anlässlich der Finissage wird Sabine Schreier mit Ihnen darüber ins Gespräch kommen, wie ihre Bilder entstehen, welche Wirkung sie entfalten, welche Tiefen Schichten im Entstehungsprozess und im Betrachten berührt werden und welche neuen Erfahrungen sie ermöglichen.
Ihre Anmeldung erleichtert uns die Planung. Kontakt: 06222 54750 | eeb.rns@kbz.ekiba.de
Vernissage Montag, 18.10.2021 | 19:00 Uhr Einführung in die Ausstellung: Doris Eckel-Weingärtner im Gespräch mit Alois Roidel Musik: Jürgen Höing, The Good Ship Kangaroo | Jochen Treu, Saxophon |
Anmeldung bis: 14.10.2021
„Schönheit im Alter – die neue Sinnlichkeit“ „Ansichten zum Alter“
Das Alter nimmt in unserer Gesellschaft in allen Lebensbereichen einen immer größeren Raum ein. Nicht umsonst wird vielfach von einer alternden Gesellschaft gesprochen. Dabei ist dieses Thema so facettenreich, dass es nur sehr schwer ist, ein einheitliches Bild zu zeigen. Es ist deutlich zu beobachten, dass kulturelle Teilhabe, das Streben nach Verwirklichung von persönlichen Interessen und Zielen, aber auch die Bereitschaft in der Familie, im Freundeskreis und in der Gesellschaft Verantwortung zu übernehmen, stark ausgeprägt sind. Die politisch aktivste Bevölkerungsgruppe bilden die heute Fünfzig- bis Siebzigjährigen. Es ist die Kunst, im Alter für sich aus der eigenen Lebensgeschichte den Sinn des Lebens zu finden, die eigene Endlichkeit zu akzeptieren und daraus neue Ziele und Bedürfnisse zu entwickeln.
Finissage Es war ein Jahr das in vielen Bereichen von Corona bestimmt war. Gerade Menschen, die in Senioren- und Pflegeeinrichtungen leben waren in besonderem Maße betroffen. Im März 2021 verabschiedeten wir die Ausstellungen in Form eines virtuellen Rundgangs. Pfarrer Alexander Hafner und Doris Eckel-Weingärtner führten durch die Ausstellung und sprachen über Ihre Erfahrungen mit diesen Themen im vergangenen Jahr.